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Die Ausstellung „bayerisch-böhmische Biertradition“ |
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10. Eschlkamer Oktoberfest am 5./6. September 2009 |
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Das traditionelle bayerisch-böhmische Oktoberfest in Eschlkam bietet heuer zum 10-jährigen Jubiläum außergewöhnliche Attraktionen: Unter dem Titel „bayerisch-böhmische Biertradition“ erinnert eine Ausstellung im alten Postsaal an die Brautradition des Marktes Eschlkam und seiner böhmischen Partnergemeinden. Werner Perlinger aus Furth im Wald hat für das neue Eschlkamer Heimatbuch u.a. die Geschichte des Brauwesens im Markt Eschlkam erforscht. Die sehenswerte Ausstellung zeigt anschaulich die Entwicklung des Brauwesens im Markt Eschlkam, illustriert mit alten Wirtshausbildern und Bildern von Bierkrügen von Brauereien, die es früher in unserer Region gab. Dazu wird auch die Biertradition und das Brauereiwesen unser böhmischen Nachbargemeinden präsentiert.
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Das Brauen von Bier hat im Markt Eschlkam eine althergebrachte Tradition. Demnach wurde in Eschlkam als Sitz eines Gerichtes der bayerischen Herzöge sehr wahrscheinlich noch im 13. nachweislich aber bereits im frühen 14.Jahrhundert Bier gesotten und vertrieben. Es dürfte dies im Winkel hinter dem Hohen Bogen, dem damals eigentlichen Gerichtsbezirk, die einzige Braustätte gewesen sein. Die nächsten Braustätten für diese Zeit finden sich erst wieder in Cham, Chammünster und Kötzting. Das Brauwesen gehörte allgemein zu jener Zeit zu den noch eher jungen Gewerben in Bayern. Erst durch landesherrliche Verordnungen – erinnert sei nur an das Reinheitsgebot von 1516 – konnte Bier jene konstante Qualität erreichen, die für ein konkurrenzfähiges gewerbliches Brauwesen nötig war. Demnach existierte am westlichen Abfall des Marktberges, wo genügend Wasser ein geeigneter tiefer Brunnen, der Bruihausbrunnen lieferte, damals ein Brauhaus, das mit seinem Monopolstatus den Landgerichtsbezirk mit Bier versorgte und gegenüber dem herzoglichen Hause steuerpflichtig war. Es wurde erst viel später zum sog. Kommunebrauhaus, als den Bürgern vielleicht noch im 16. Jahrhundert das Recht verliehen wurde, ihr eigenes Bier zu brauen. |
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Die Preugerechtigheit zu Stächesried bestätigt. Der Dreißigjährige Krieg hatte schon begonnen, als der Hofmarksbesitzer von Stachesried, Georg Sigmund von Pelkofen, in einem sog. Confirmationsbrief im Jahre 1624 sein bereits länger schon bestehendes Recht, als Hofmarksbesitzer in einem eigenen Brauhaus Bier zu brauen und in einem eigenen Gasthaus zu verkaufen, bestätigt erhielt. |
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Das Kommunebrauhaus Bis in die neuere Zeit herein gab es für die Marktbürger das Kommunebrauhaus an der Westflanke des Berges unmittelbar gegenüber dem Gasthaus Späth/Binder und dem Bruihausschreiner Wanninger. Es hatte die alte Hausnummer 14. Dieses Brauhaus wurde einst von der ganzen Bürgerschaft als eine für alle gemeinschaftliche Einrichtung errichtet in gemeinsamen, freiwilligen Hand- und Spanndiensten. |
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Das Kommunebrauhaus wurde nach dem Niedergang des kommunalen Brauwesens
vor 1931 ersatzlos abge- brochen. Die Brauerei Neumayer, und deren
Nachfolger Brauerei Müller und Brauerei Obermaier brauten Bier bis 1955.
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Vereinsorgane . . . . . . . . Seite 1 Mitglieder - Verzeichnis: . Seite 2/3
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